Auf der Suche nach Österreichs schönsten Straßen

Da Rumänien Corona bedingt abgesagt, bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, waren wir auf der Suche nach Alternativen.

Auch Urlaubstechnisch war es für einige Mitglieder nicht möglich uns auf dem Kurztrip zu begleiten.
3 Mannen fuhren nach Italien, wo sie dem ACT folgten. Deren Erlebnisse stehen noch aus und werden nachgereicht.

Zu zweit fuhren wir Mittwochs gegen 14:00 Uhr los um am Abend in Völkermarkt einzutreffen. Es ging auf relativ direktem Weg über die Kaiserau Triebener Tauern Obdacher SattelKlippitztörl ins Gasthaus Rabl.

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Nach einem ausgiebigen und leckeren Frühstück begann unser Abenteuer. Die Suche nach den schönsten Straßen Österreichs.
OK. Der Titel ist mir eigentlich erst beim nach Hause fahren eingefallen. Am Donnerstag war der Plan eigentlich die Tage im Friaul zu verbringen und dort die üblichen Schotterstraßen unsicher machen.
Die Fahrt ging zuerst Richtung Bad Eisenkappel um dort rechts abzubiegen zum Schaidasattel.

Rauf auf die Eisenkappelerhütte ist eine Mautstraße die 6€ kostet. Der Ausblick von der Hütte ist schon mal genial. Das Essen angeblich extrem lecker.
Wir genossen nur einen Kaffee und fuhren nach kurzer Pause wieder weiter.

Auf schmalen Straßen fahren wir dann über den Schaidasattel nach Ferlach und weiter über den Loiblpass nach Slowenien.
An der Grenze wurden kurz die Ausweise kontrolliert und die Fahrt geht auf Nebenstraßen nach Kranjska Gora.
Auf dem See war nicht viel los, und darum stärken wir uns noch schnell mit Kaffee und Orangensaft bevor wir den Vršičpass in Angriff nehmen.

Den Mangart lassen wir aus, fahren über den Predilpass und nehmen den oder die Sella Nevea unter die Räder. Im Kanaltal angekommen fahren wir Richtung Monte San Simeone, den wir auch noch auf den Plan haben. Doch die Uhr ist gegen uns, und so entscheiden wir uns wieder Richtung Norden – sprich Österreich zu fahren.
Wir wollen uns ein Quartier in Kötschach-Mauthen suchen und werden mit dem Birkenhof fündig.
Absolut empfehlenswert. Top Zimmer zu vernünftigen Preis – Tolles Frühstück – Tolle Gastgeberin.

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Tolles Frühstück, toller Plan: Straniger Alm – Lanzen Pass – Panoramica delle Vette – ???

Also rauf auf die Straniger Alm, wo wir dann gleich mal Pause machen und bei einem Gespräch mit anderen Motorradfahrern erfahren, dass die Panoramica wohl wieder geschlossen ist, so wie einige andere Schotter Strecken im Friaul.
EGAL. Wir fahren nach Ravascletto und steigen in die Panoramica ein. Nach nicht mal 3 km ist aber an einer Absperrung Schluss.
Also zur anderen Seite und über den Monte Crostis. Auf dem Hochplateau angekommen, war auch dort sehr bald Schluss.
Kurze Pause im Rifugio Chiadinas und die Fahrt geht weiter.
Im Tal angekommen wird ein neuer Plan geschmiedet

Neuer Plan: Staller Sattel.

Auf dem Weg dort hin nehmen wir ein das Forcella Lavardet mit. Letztes Jahr war auch dort an einer Stelle kein vorbei kommen. Jetzt sieht es anders aus. Der Weg ist komplett neu.
Auch jetzt wieder teilweise auf Nebenstraßen unterwegs. Vorbei an schönen Bergen und durch kleine Dörfer. Wir fahren am Rand der Dolomiten und erreichen bald Südtirol. Plötzlich ist alles wieder auf Deutsch angeschrieben. Wir haben Glück und müssen nur gute 5 Minuten warten bis die Ampel auf Grün springt und wir die Fahrt auf den Staller Sattel in Angriff nehmen. Genial.
Auf der Passhöhe angekommen eröffnet sich ein Panorama das ich nur aus den Westalpen kenne. Absolut sehenswert.
Wir haben noch knapp 100 km vor uns und unser Freund wartet schon im Quartier. Also hopp,hopp.

Als wir im Birkenhof ankommen wartet schon unser Bier auf dem Tisch. Sehr gut.
Abendessen – Plan für morgen schmieden.

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Samstag. Wir sind jetzt zu dritt unterwegs und fahren zuerst einmal auf die Goldeck Panoramastraße. Die Fahrt auf der 14 km langen Strecke ist mautpflichtig und kostet €8,50. Am Parkplatz angekommen machen wir Pause bei Kaffee und Kuchen.

Nächster Programmpunkt ist die Fahrt ins Maltatal zur Kölnbreinsperre. Die Fahrt ins Maltatal wird begleitet von einigen Wasserfällen entlang der Straße. Die Mautpflichtige Straße (€11,50) ist 14,4km lang, teilweise mit Ampelregelung nur einspurig befahrbar, führt durch einige Felstunnel und endet an Österreichs höchster Staumauer in 1.933m.
Und wieder gibt es eine Pause. Wir beobachten wie die Schafe von dem umliegenden, weitläufigen Almgebiet abgeholt werden, wandern auf der Staumauer und blicken in die Tiefe vom Skywalk.

Wir fahren weiter zu den „Nocky Mountains“. Die 34 km lange mautpflichtige (€13,50) Nockalmstraße zwischen Innerkrems im Norden und Ebene Reichenau im Süden ist zweifellos eine der abwechslungsreichsten und schönsten Alpenstraßen. Auch wir fahren sie von Nord nach Süd.
Entlang der Streck gibt es einige Almhütten die zum einkehren Einladen. Wir aber bleiben auf der Hauptstrecke und machen nur kurz im Almgasthaus Zechneralm Rast.
Dazwischen genießen wir die Streckenführung und machen nur kurze Fotostopps.
Endziel des heutigen Tages ist die Turracher Höhe wo wir im Sundance Mountain Resort und Spa einchecken.
Abendessen gibts in der K-Alm. Tolles Ambiente, nette Bedienung und das wichtigste gut gegessen und getrunken.

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Nach dem sehr reichlichem Frühstücksbuffet geht am Sonntag die Fahrt über Murau und den Sölkpass wieder nach Hause.
Den Sölkpass bin ich erst einmal gefahren, und das ist schon wieder 6 Jahre her. Schade. Absolut fahrenswert schon alleine wegen der Hochalpinen Landschaft. Außerdem laden entlang der Strecke einige Almen zur Einkehr. Der Sölkpass sollte auf jeder ToDo Liste stehen.

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Fazit: Alles Richtig gemacht. Schotter kann man, muss man aber nicht um Spaß zu haben. Die Panoramica ist noch immer nicht gefinished, dafür Forcella Lavardet. Dolomiten und Südtirol muss nochmal sein. Schon alleine wegen dem Rinderschinken.
Aber das wichtigste: Wir haben in Österreich wirklich wundervolle schöne Straßen, die man unbedingt einmal gefahren haben sollte.

2 Antworten auf „Auf der Suche nach Österreichs schönsten Straßen“

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